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Showdown together with Friends 2026 in Marburg

Vom 8. bis 12. Juli war ich in Marburg beim internationalen Showdown-Turnier „Showdown together with Friends“. Rund 40 Spieler aus Deutschland und dem Ausland, fünf Tage Turnier. Am Ende bin ich 21. geworden – mit fünf Siegen in neun Spielen.

Am ersten Tag musste ich erstmal ins Turnier finden. Mein erstes Spiel in der Gruppenphase gegen Vito-mikele Lasorsa habe ich noch klar gewonnen (2:0), aber die restlichen drei Partien gegen Arnaud Savio, Horst Griffaton und Thade Rosenfeldt gingen alle verloren. Ich musste mich erst wieder an das Spielniveau gewöhnen – die Bälle kommen schneller und gezielter als ich es vom Training kenne. Vierter von fünf in der Gruppe.

Nach der ersten Gruppenphase kam die zweite, und da lief es schon viel besser. Gegen Jaroslaw Semczyszyn klar gewonnen (2:0), gegen Konsta Kuorikoski knapp verloren (1:2) – der dritte Satz ging 7:12, da war mehr drin. Besonders wichtig war der Sieg gegen Andre Rauser mit 2:0 (11:9, 13:11). Andre ist einer der Favoriten in der Division C Süd der Showdown Deutschland Liga, und der zweite Satz war ein enges Ding mit 13:11.

Am letzten Tag dann die Platzierungsspiele, beide gewonnen: gegen David Erkinger (2:0) und im Spiel um Platz 21 gegen Anis Benmansour (2:1, mit 11:2 im Entscheidungssatz).

Insgesamt bin ich durchaus zufrieden. Wenn ich vor so einem Turnier gegen bessere Spieler trainieren kann, könnte es von Anfang an schon besser laufen.

Stefan am Showdown-Tisch beim Turnier in Marburg, mit Dunkelbrille und Schläger.

Meine Ergebnisse im Überblick:

Statistik Stefan Lohmaier: 9 Spiele, 11:9 Sätze, 168:173 Tore. Spielplan mit allen Partien der Gruppenphase, Kreuzrunde und Platzierungsspiele.

Alle Ergebnisse: showdown-tournament.com


Deutsche Para-Leichtathletik-Meisterschaft 2026 in Dresden

Am 27. und 28. Juni war ich bei der Deutschen Para-Leichtathletik-Meisterschaft in Dresden und bin an beiden Tagen die 400m gelaufen – zwei Rennen, zwei Guides. Es war das große Hitzewochenende, und beide Läufe wurden deshalb vorverlegt: der erste von 16 auf 10 Uhr, der zweite von 13:30 auf 9 Uhr.

Am Samstag ging es in der Klasse Männliche Master I (T12) los, mit Guide Sophie. Schon nach der ersten Kurve war mir schwindlig – die Hitze. Durchgezogen habe ich trotzdem: 66,57 Sekunden und 426 Punkte. In der T12-Wertung war ich zwar der einzige Starter, in meinem 400m-Lauf bin ich aber mit großem Abstand als Erster ins Ziel gekommen.

Am Sonntag früh dann noch einmal 400m, in der offenen Männerklasse T12 und mit Guide Simon. 68,41 Sekunden, im zweiten Lauf Platz 5, in der T12-Wertung Platz 2 von 2. Es ging einfach nicht schneller – die Beine waren vom Samstag noch da, dazu wieder die Hitze. Für zwei 400m an zwei Tagen fehlt mir wohl noch die Fitness.

An meine Bestzeit von 65,80 zwei Wochen zuvor in Augsburg kam ich bei der Hitze nicht heran, aber 66,57 geht in Ordnung. Danke an Sophie und Simon fürs Guiden.

Stefan an den Startblöcken im Stadion, kurz vor dem Lauf.

Stefan und seine Guidin auf der Wettkampfbahn im Stadion.

Stefan sitzt nach dem Lauf auf der Bahn und verschnauft, daneben seine Guidin.

Die offiziellen Ergebnisse der beiden Läufe:

Offizielle Ergebnisliste 400m Männliche Master I: Platz 1 Stefan Lohmaier (PSV München) in 66,57 s, Platz 2 mit 85,50 s.

Offizielle Ergebnisliste 400m Männer: Stefan Lohmaier (PSV München) in 68,41 s, Rang 8 im gemischten Feld.

Ein kurzer Zusammenschnitt vom Samstag, geschnitten mit AccessShot:


Neue 400m-Bestzeit beim Inklusiven Max Steger Sportfest

Am 14. Juni bin ich die 400m beim Inklusiven Max Steger Sportfest im Rosenaustadion in Augsburg gelaufen. Wieder mit meinem Guide Simon.

Meine Trainerin Mona hat mit mir in den Wochen davor speziell Wettkampftempo und Starts trainiert. Das hat geholfen. Mein Plan war simpel: die 300m so laufen wie im Training, dann die letzten 100m dranhängen. Kein Überpacing und durchhalten.

Der Start war gut. Allerdings habe ich laut Simon nach ca. 80m merklich angezogen — das gleiche Problem wie beim letzten Mal. Zwischen 30 und 50m vor dem Ziel hat außerdem irgendwas am rechten Fuß zugemacht und ich konnte ihn kaum noch bewegen. Das hat mich Zeit gekostet.

Trotzdem: 65,80 Sekunden. Neue persönliche Bestzeit, wieder ca. 2 Sekunden schneller als beim Ludwig Jall Sportfest (67,52s).

Nächstes Ziel: unter 65 — und das Anziehen nach 80m vom Start weg abstellen. Das sollte drin sein! Nächster Wettkampf ist die Deutsche Para-Leichtathletik-Meisterschaft in Dresden, wo ich zwei Mal 400m laufe: Masters und Erwachsene. Mit Sophie und mit Simon.

Stefan (Startnummer 363) und Guide Simon in den Startblöcken.

Stefan und Simon laufen nebeneinander auf der Geraden, im Hintergrund ein Hessing-Banner.

Stefan und Simon laufen nach dem Rennen zusammen aus, von hinten gesehen.


400m beim Rolf Watter Sportfest in Regensburg 2026

Am 23. Mai bin ich die 400m beim Rolf Watter Sportfest in Regensburg gelaufen. Dieses Mal mit meiner Guide Sophie. Es war fast 30 Grad Celsius warm und das Rennen ging erst um ca. 20:15 Uhr los.

Der Start hat gut geklappt. Ich bin aber zu langsam losgelaufen. Nach 150 Metern hat Sophie gemerkt, dass ich das Tempo nochmal erhöht habe – so sollte es eigentlich nicht sein, das Anziehen hätte früher kommen müssen. Die Zeit war 68,09 Sekunden.

Das sind rund 0,5 Sekunden langsamer als die neue Bestzeit von der Woche davor beim Ludwig Jall Sportfest. Beim nächsten Mal ist da noch was drin, wenn ich von Anfang an schneller loslaufe.

Stefan und Guide Sophie in den Startblöcken in Bahn 3, kurz vor dem Start.

Stefan und Sophie in der Kurve während des Rennens, weitere Läufer im Hintergrund.

Stefan auf der Gegengerade.

Video vom Rennen:


Neue Bestzeit beim 39. Ludwig Jall Sportfest

Am 16. Mai bin ich die 400m beim 39. Ludwig Jall Sportfest im Dante Stadion in München gelaufen. Dieses Jahr war das Sportfest gleichzeitig die Bayerische Meisterschaft im Para-Leichtathletik. Letztes Jahr bin ich das gleiche Rennen in 70,6 Sekunden gelaufen (Mehr lesen), also war das Ziel schneller zu werden.

Dieses Mal bin ich mit Simon Pieper gelaufen, dem gleichen Guide wie letzten Sommer in Wien. Wir hatten ein gutes Aufwärmen und ein paar Steigerungsläufe zum Zieltempo gemacht. Der Plan war der gleiche wie in Wien: schnell aus den Blöcken, früh auf Höchstgeschwindigkeit, dann lange Schritte bis zum Ende.

Der Start war gut und wir haben das Tempo gehalten. Zeit war 67,52 Sekunden. Eine neue persönliche Bestzeit, 0,67 Sekunden schneller als meine 68,19s von der Deutschen Hallenmeisterschaft im Februar.

Stefan (Startnummer 379) und Guide Simon sprinten aus den Blöcken auf der ersten Geraden.

Stefan und Simon laufen durch die Kurve, von hinten gesehen.

Stefan und Simon auf der Zielgeraden, die ALGE-Zeitnahme-Tafel im Hintergrund.

Ergebnisanzeige: "400m Männer - Zeitlauf 4, Bahn 5, LOHMAIER 67.52".

Stefan sitzt mit seinem BVS-Bayern-Hoodie auf einer Bank, die Goldmedaille um den Hals.

Urkunde: Para Leichtathletik Bayerische Meisterschaft 16. Mai 2026, T12 400m 67,52s, Platz 1, Stefan Lohmaier.

Video vom Rennen:

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